Eine Widerstandsschweißmaschine wählen Sie nach der Summe der Blechdicken und nach der Zugänglichkeit der Schweißstelle. Für Karosserien und Bleche von 0,6 bis 1,5 mm genügen einphasige Maschinen an 230 V mit einer Kurzschlussleistung von 6 bis 12 kVA. Für Bleche von 2 bis 3 mm und Dauerbetrieb brauchen Sie eine stationäre Maschine an 400 V, üblich 20 bis 50 kVA, mit wassergekühlten Elektroden.
Der zweite Parameter ist die Armausladung. Arme von 200 mm reichen für kleine Teile, 500 mm und mehr erlauben den Zugriff in das Innere eines Schranks oder Behälters. Je länger der Arm, desto höher die Impedanz des Kreises und desto niedriger der Strom im Schweißpunkt, eine große Ausladung verlangt also eine stärkere Maschine.
Die Elektrodenkraft bestimmt die Qualität ebenso stark wie der Strom. Zu geringe Kraft führt zu Spritzern und Brandstellen, zu hohe Kraft drückt den Schweißpunkt flach. Prüfen Sie bei pneumatischen Maschinen den Zustand von Zylinder und Ventil, bei Fußmaschinen den Zustand von Feder und Hebel.
Bei Punktschweißzangen für den Karosseriebau zählen eine Steuerung mit Zeit- und Stromregelung sowie der Zustand der Zuleitungen zur Zange, denn das ist das am häufigsten verschlissene Teil. In der Produktbeschreibung geben wir an, ob die Leitungen getauscht wurden.
Prüfen Sie auch die Ausrüstung: Elektrodensatz, Kappen, Abzieher. Kupferelektroden sind günstig, unübliche Arme können jedoch schwer zu beschaffen sein. In der Beschreibung schreiben wir direkt, was fehlt und was die Ergänzung kostet.