Fini, Profi Kompressoren, Shamal

Kompressoren

Kolbenkompressoren für die Werkstatt und Schraubenkompressoren für Dauerbetrieb, überwiegend Airpress, dazu Trockner, Druckbehälter und Pneumatikzubehör. Wir wählen sie nach dem Bedarf in Litern pro Minute aus, nicht nach der Leistung auf dem Typenschild. Nennen Sie uns Ihre Werkzeuge und die täglichen Betriebsstunden.

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Kompressoren: so wählen Sie richtig

Einen Kompressor wählt man von den Verbrauchern her aus. Addieren Sie den Bedarf der Werkzeuge in Litern pro Minute und rechnen Sie 30 Prozent Reserve für Leckagen und für den Ausbau dazu. Ein Schlagschrauber braucht etwa 250 l/min, ein Geradschleifer 350 l/min, eine HVLP-Lackierpistole im Dauerbetrieb 250 bis 400 l/min. Für das Plasmaschneiden rechnen Sie 150 bis 250 l/min bei 5 bis 6 bar.

Ein Kolbenkompressor arbeitet im Takt und braucht Pausen. Für eine Werkstatt, in der Druckluftwerkzeuge einige Stunden täglich laufen, genügt ein Gerät mit 200 bis 500 l/min und einem Behälter von 100 bis 270 Litern. Ein Schraubenkompressor ist für Dauerbetrieb gebaut, läuft leiser, hält den Druck stabil und verbraucht weniger Strom je Luftmenge, lohnt sich aber erst ab etwa 500 l/min über viele Stunden.

Prüfen Sie die Versorgung. Modelle mit 230 V enden bei rund 2,2 kW, alles darüber braucht 400 V und eine 16- oder 32-A-Steckdose. Kolbenmotoren starten unter Last, prüfen Sie bei schwacher Installation, ob der Kompressor ein Entlastungsventil hat.

Die Luft muss trocken sein. Beim Schweißen und Lackieren zerstört Feuchtigkeit Plasmadüsen und ruiniert Beschichtungen. Ein Kältetrockner senkt den Taupunkt auf etwa 3 Grad Celsius, ein Koaleszenzfilter hält Öl und Wasser zurück.