Fülldrähte FCAW und MCAW

Fülldrähte für das Schweißen unter Schutzgas und selbstschützende Fülldrähte, in rutiler, basischer und metallpulvergefüllter Ausführung. Die Vorzeigelinie diamondspark umfasst nahtlose Drähte mit sehr niedrigem Gehalt an diffusiblem Wasserstoff, unter 5 Milliliter je 100 Gramm Schweißgut. Die Linie FOXcore deckt das vollständige Programm für nichtrostenden Stahl in den Klassifizierungen T0 und T1 ab. Filtern Sie nach Art der Füllung, Klassifizierung, Durchmesser und Schweißposition. Zu jeder Position gehört das Datenblatt des Herstellers.

Produktliste

Fülldrähte FCAW und MCAW: so wählen Sie richtig

Die Art der Füllung bestimmt das Verhalten des Lichtbogens und den Einsatzbereich. Rutile Drähte, gekennzeichnet mit RC, ergeben eine glatte Nahtoberfläche und leicht lösbare Schlacke und arbeiten in allen Positionen. Das ist die Wahl für Stahlkonstruktionen und für das Steigschweißen von unten nach oben. Basische Drähte, gekennzeichnet mit BC, bieten die beste Kerbschlagzähigkeit bei tiefen Temperaturen und den niedrigsten Wasserstoffgehalt, verlangen jedoch Übung in der Führung. Metallpulvergefüllte Drähte, gekennzeichnet mit MC, erzeugen praktisch keine Schlacke und haben die höchste Abschmelzleistung, sie eignen sich für das mechanisierte Schweißen langer Nähte.

Die Nahtlosigkeit hat einen praktischen Nutzen. Ein nahtloser Draht nimmt keine Feuchtigkeit aus der Luft auf, nach dem Öffnen der Verpackung muss er also nicht getrocknet werden und lässt sich bedenkenlos über lange Drahtführungen fördern. Aus Band gewickelte Drähte verlangen trockene Lagerung und einen Verbrauch in angemessener Zeit.

Selbstschützende Fülldrähte arbeiten ohne Gas und bewähren sich daher im Freien bei Wind. Sie verlangen jedoch eine Umschaltung der Polarität an der Maschine und entwickeln mehr Rauch, Sie brauchen eine wirksame Absaugung.

Die Durchmesser sind meist 1,2 und 1,6 mm, in Zwangslagen verwendet man 1,2 mm. Der Arbeitsstrom liegt für 1,2 mm üblich bei 150 bis 300 A, für 1,6 mm bei 200 bis 400 A.

Verwenden Sie für Fülldrähte gerändelte Rollen und stellen Sie den Anpressdruck niedriger ein als bei Massivdraht. Ein zu hoher Anpressdruck quetscht die Füllung und führt zu ungleichmäßigem Vorschub.