Beginnen Sie mit der Umhüllung. Die rutile Elektrode zündet leicht, arbeitet mit Wechsel- und Gleichstrom, ergibt eine glatte Nahtoberfläche und leicht lösbare Schlacke, deshalb ist sie die erste Wahl für allgemeine Arbeiten und dünne Bleche. Die basische Elektrode liefert das reinste Schweißgut mit hoher Kerbschlagzähigkeit und niedrigem Wasserstoffgehalt, sie ist die Elektrode für tragende Konstruktionen, dicke Querschnitte und Stähle höherer Festigkeit, verlangt aber Trocknung und Gleichstrom am Pluspol. Die zellulose umhüllte Elektrode schweißt in Fallposition von oben nach unten und durchschweißt die Wurzel, deshalb beherrscht sie den Rohrleitungsbau.
Den Durchmesser wählen Sie nach Materialstärke und Strom: 2,0 und 2,5 mm für Bleche bis 4 mm, 3,2 mm für 4 bis 8 mm, 4,0 und 5,0 mm für dickere Querschnitte und Mehrlagennähte. Den Strombereich gibt der Hersteller im Datenblatt an, als Anhaltswert 30 bis 40 A je Millimeter Durchmesser des Kernstabs.
Lagern Sie basische Elektroden trocken und trocknen Sie sie nach dem Datenblatt des Herstellers, üblich sind 2 Stunden bei 300 bis 350 Grad, geöffnete Packungen bewahren Sie im beheizten Elektrodenköcher auf. Rutile und zellulose umhüllte Elektroden brauchen keine Trocknung, mögen aber ebenfalls keine Feuchtigkeit. Führen Sie bei nichtrostenden Stählen einen kurzen Lichtbogen und überhitzen Sie die Verbindung nicht, beim Auftragschweißen achten Sie auf das Vorwärmen und auf die Härte der Auftragschicht, die wir bei jeder Elektrode angeben.
Wenn Sie eine Elektrode unter der früheren UTP-Bezeichnung suchen, zum Beispiel UTP DUR 600 oder UTP 65 D, geben Sie diese in die Suche ein: Wir zeigen Ihnen das aktuelle Gegenstück aus dem Katalog. Sie sind unsicher, was Sie für eine bestimmte Verbindung wählen sollen? Rufen Sie an, unser Schweißfachingenieur wählt die Elektrode nach Werkstoff, Position und Maschine aus.