WIG-Stäbe

Stäbe für das WIG-Schweißen im vollständigen Werkstoffbereich: un- und niedriglegierte Stähle, warmfeste CrMo-Stähle, austenitische und ferritische nichtrostende Stähle, Duplex und Superduplex, Nickellegierungen, Aluminium, Kupfer und Bronzen. Die Familien BÖHLER, Union, Thermanit, NiBAS und UTP. Standardlänge 1000 mm, Durchmesser von 1,0 bis 4,0 mm, verpackt in Gebinden zu 5 kg. Zu jeder Position gehören die Klassifizierung nach EN ISO und AWS sowie das Datenblatt des Herstellers. Wir sind autorisierter Distributor von Böhler Welding.

Produktliste

WIG-Stäbe Böhler: so wählen Sie richtig

Beim WIG-Schweißen wählen Sie den Stab genauso wie den Draht beim MIG/MAG-Schweißen, nämlich nach dem Grundwerkstoff. Für unlegierte Stähle nehmen Sie das Gegenstück zu ER70S-6, bei Böhler EMK 6 in der Klassifizierung W 3Si1. Für nichtrostenden Stahl 308L, 316L, 347 oder 309L je nach Sorte und Art der Verbindung. Für Duplex 2209, für Superduplex 2594. Für warmfeste Stähle die Familien DMO, DCMS, CM 2 und CM 9, wobei der Hersteller schrittweise von Bezeichnungen wie ER90S-B3Si auf ER90S-G umstellt, suchen Sie also nach dem Handelsnamen.

Der Durchmesser des Stabes sollte zur Materialstärke und zum Strom passen. Für Bleche mit 1 mm nehmen Sie einen Stab mit 1,0 oder 1,6 mm bei einem Strom von 30 bis 60 A. Für 3 mm einen Stab mit 2,0 mm bei 90 bis 130 A. Für 6 mm einen Stab mit 2,4 mm bei 140 bis 190 A. Dickere Querschnitte schweißt man in Lagen mit einem Stab von 3,2 mm.

Denken Sie an die Wahl der Wolframelektrode. Für DC meist WC20 oder WL15, für AC bei Aluminium WL20 oder reines Wolfram WP. Schleifen Sie die Elektrode längs zur Achse, mit einem Winkel von etwa 30 Grad bei kleinen Strömen und 60 Grad bei großen.

Der Gasschutz muss auch die Wurzel erfassen. Bei nichtrostendem Stahl und Titan oxidiert die Wurzel ohne Formiergas von unten und verliert ihre Korrosionsbeständigkeit. Zum Formieren verwendet man Argon oder ein Gemisch aus Stickstoff und Wasserstoff.

Lagern Sie die Stäbe in geschlossenen, trockenen Gebinden. Ein fettiger oder oxidierter Stab führt zu Poren in der Naht.