Die erste Entscheidung beim WIG-Schweißen lautet DC oder AC/DC. DC genügt für unlegierten Stahl, nichtrostenden Stahl, Kupfer und Titan. Aluminium und Magnesium verlangen Wechselstrom, wenn Aluminium also geplant ist, nehmen Sie AC/DC. Diese Funktion später zu ergänzen bedeutet, die Maschine zu tauschen.
Den Strom wählen Sie nach der Materialstärke: 160 A reichen für Bleche bis 4 mm, 200 A bis etwa 6 mm, 300 A und mehr für dickere Verbindungen und Dauerbetrieb. Beim WIG-Schweißen zählt auch der Mindeststrom. Eine gute Maschine geht auf 5 A oder tiefer herunter, damit lässt sich Blech von 0,8 mm ohne Durchbrennen schweißen.
Achten Sie auf die Zündung. HF ist bequem, kann aber in einer Werkstatt mit Elektronik stören. Die Lift-Zündung über Berührung arbeitet ruhiger, ist dafür bei dünnem nichtrostendem Blech weniger präzise.
Der Impuls hilft bei dünnen Blechen und beim Schweißen in Zwangslage. Prüfen Sie bei AC/DC-Maschinen den Frequenzbereich des Wechselstroms, üblich sind 20 bis 250 Hz, und die Balance, üblich 20 bis 80 Prozent. Eine höhere Frequenz bündelt den Lichtbogen, ein größerer negativer Anteil bringt tieferen Einbrand.
Für Arbeiten über 200 A mit langen Nähten lohnt sich ein wassergekühlter Brenner. Prüfen Sie in der Beschreibung, ob das Kühlgerät im Lieferumfang liegt oder hinzugekauft werden muss. Das geben wir immer direkt an, zusammen mit der Angabe zu Fußpedal und Kabeln.