UTP 63 ist eine rutil umhüllte Stabelektrode mit austenitischem Gefüge für das Reparaturschweißen legierter Baustähle und Vergütungsstähle. Der Hersteller lässt Verbindungen mit austenitischen CrNi-Stählen zu, außerdem das Schweißen zunderbeständiger Stähle für Einsatztemperaturen bis 850 °C sowie von Werkstoffen mit höherem Kohlenstoffgehalt und von Manganhartstählen, auch in Verbindung mit anderen Stählen.
Die Klassifikation lautet E 18 8 Mn R nach EN ISO 3581-A und E Fe10 nach EN 14700. Die Elektrode eignet sich für Auftragungen auf Teilen unter Schlag, Druck und Wälzverschleiß wie Bogenschienen, Weichen, Brecher und Baggerzähnen sowie für rissfeste Pufferlagen unter harten Auftragungen. Die Härte des Schweißguts liegt nach dem Schweißen bei etwa 200 HB und steigt nach Kaltverfestigung auf etwa 350 HB. Der Lichtbogen ist stabil, die Naht feinschuppig, das Schweißgut zunder-, rost- und rissbeständig.
- Klassifikation EN ISO 3581-A: E 18 8 Mn R 32, EN 14700: E Fe10
- Umhüllung: rutil
- Stromart: AC/DC+
- Durchmesser: 3,2 und 4,0 mm
- Längen: 350 und 400 mm
Das ist die Elektrode für den ersten Zugriff bei der Reparatur von Teilen unbekannter Zusammensetzung: zähes austenitisches Schweißgut verträgt Verdünnung und Spannungen. Legen Sie damit unter harte Auftragungen eine oder zwei Pufferlagen und erst darauf die Arbeitslage. Arbeiten Sie an Manganstahl mit kurzen Raupen und kühlen Sie das Bauteil dazwischen ab. Lagern Sie die Umhüllung trocken.
