Beginnen Sie mit der Materialstärke und dem Arbeitstempo. Bleche von 1 bis 5 mm in der Garage bewältigt ein Kompaktgerät mit 200 A an 230 V und Zweirollenantrieb. Konstruktionen von 6 bis 12 mm im kleinen Betrieb verlangen 250 bis 350 A an 400 V und einen Vierrollenantrieb. Serienfertigung über 12 mm bedeutet 400 bis 500 A, Wasserkühlung und einen Drahtvorschubkoffer auf dem Wagen mit Zwischenschlauchpaket.
Der Unterschied zwischen einer Thyristor- und einer Invertermaschine ist nicht nur das Gewicht. Der Inverter regelt feinfühliger, beherrscht Impuls und synergische Betriebsarten, verlangt aber ein saubereres Netz. Eine Transformatormaschine ist unempfindlicher gegen Schwankungen und einfacher zu reparieren.
Die Synergie verkürzt das Einstellen: Sie wählen Werkstoff, Gas und Drahtdurchmesser, die Maschine schlägt Spannung und Vorschubgeschwindigkeit vor. Für Schwarzstahl im Gemisch M21, also 82 Prozent Argon und 18 Prozent CO2, arbeitet ein Draht von 0,8 mm etwa im Bereich von 60 bis 180 A, ein Draht von 1,0 mm von 90 bis 260 A, ein Draht von 1,2 mm von 120 bis 350 A.
Für Aluminium brauchen Sie U-Rollen, eine Teflonseele, einen Brenner mit kurzem Schlauchpaket oder ein Push-Pull-System sowie reines Argon. Für selbstschützenden Fülldraht ist ein Wechsel der Polarität nötig.
Rechnen Sie bei der Bestellung auch die Verschleißkosten mit: Stromdüsen, Gasverteiler, Drahtführungsseelen. Bei Brennern verbreiteter Bauarten ist ein Satz günstig und gut verfügbar. In der Produktbeschreibung geben wir an, welcher Brenner im Lieferumfang liegt und welche Verschleißteile dazu passen.