Ein Positionierer verändert die Arbeitsweise stärker als eine neue Stromquelle. Eine Rundnaht in Wannenlage am drehenden Bauteil wird gleichmäßig, ohne Unterbrechungen zum Umsetzen und ohne Überkopfschweißen, damit steigen Qualität und Tempo. In der Serienfertigung amortisiert sich eine solche Station in Monaten.
Beginnen Sie bei der Masse und der Lage des Schwerpunkts. Die Katalogtragfähigkeit gilt bei mittig aufgespanntem Bauteil. Ragt das Teil über die Planscheibe hinaus, sinkt die Tragfähigkeit um bis zur Hälfte, deshalb geben Hersteller Kippmomentdiagramme an. Prüfen Sie auch, ob der Tisch eine Spindeldurchführung und eine Masseanbindung über einen Schleifring hat.
Bei Drehtischen und Rollenböcken zählt der Drehzahlbereich. Rundnähte im MIG/MAG-Verfahren laufen typisch mit 0,1 bis 1,5 Umdrehungen pro Minute bei Durchmessern von einigen hundert Millimetern, das Gerät braucht also feine Regelung im unteren Bereich.
Eine Roboterzelle lohnt sich bei wiederkehrenden Serien und einfachen Nähten. Kalkulieren Sie die gesamte Zelle: Roboter, Stromquelle mit digitaler Schnittstelle, Positionierer, Einhausung mit Lichtvorhängen und Düsenreiniger.