Das Kühlgerät wählen Sie nach der Kühlleistung und der Pumpenart. Für einen MIG-Brenner mit 400 A genügt ein Kühlgerät mit etwa 1 kW Leistung bei einer Temperaturdifferenz von 10 Grad, für mechanisiertes Arbeiten und lange Schlauchpakete brauchen Sie mehr. Kreiselpumpen laufen leiser, vertragen Trockenlauf jedoch nicht. Zahnradpumpen liefern einen höheren Druck, etwa 3 bis 4 bar, und kommen mit Zwischenschlauchpaketen über 5 m besser zurecht.
Ein Durchflusswächter ist kein Zubehör. Ohne ihn zerstört ein mit Luft gefüllter Kreislauf den Brenner in wenigen Sekunden. Das Kühlmittel wählen Sie nach der Anleitung des Herstellers, meist ein Gemisch aus entmineralisiertem Wasser und Propylenglykol. Reines Leitungswasser hinterlässt Kalk in den Kanälen des Brenners, und Kühlmittel für Fahrzeuge kann die Dichtungen angreifen.
Den Drahtvorschub wählen Sie nach Durchmesser, Werkstoff und Länge des Schlauchpakets. Zwei Rollen genügen für Massivdraht 0,8 und 1,0 mm an einem Brenner bis 3 m. Vier Rollen sind bei Aluminium, Fülldrähten und Zwischenschlauchpaketen nötig. Prüfen Sie auch, ob der Drahtvorschub einen beheizten Gasdruckminderer sowie eine Einfädelfunktion ohne Gas und ohne Strom hat.
Der Wagen ist eine Frage der Sicherheit und nicht der Bequemlichkeit. Eine Flasche mit 40 Litern wiegt gefüllt über 60 kg, der Wagen braucht also eine Kette oder einen Gurt und eine stabile Spurweite. Für die Werkstatt wählen Sie Vollgummiräder, für die Baustelle Luftreifen, denn diese kommen über Bauschutt hinweg.
In den Beschreibungen nennen wir die Eignung für die Maschinenfamilien und die Art des Steckers, damit es beim Anschluss keine Überraschungen gibt.