Schweißrauch ist Staub mit Partikeln unter 1 Mikrometer, der die natürlichen Barrieren umgeht und die Lungenbläschen erreicht. Bei Edelstahl kommt sechswertiges Chrom hinzu, das als krebserzeugend gilt, bei verzinktem Material Zinkoxid mit Metallrauchfieber, bei Lackschichten organische Dämpfe. Jeder Faktor verlangt einen anderen Filter.
Die Reihenfolge ist immer gleich: zuerst Lüftung und Absaugung an der Quelle, dann persönlicher Schutz. Eine Maske ersetzt die Absaugung nicht, denn sie schützt nur den Träger und nur bei dichtem Sitz.
Wählen Sie den Filter nach der Gefährdung. Für reinen Schweißrauch genügt Klasse P3, bei Arbeiten an Lackschichten und mit Entfettern brauchen Sie einen Kombifilter A2P3, bei beschichteten Werkstoffen prüfen Sie das Sicherheitsdatenblatt. Ein Gasfilter hat nach dem Öffnen eine begrenzte Standzeit.
Ein Frischluftsystem mit Gürteleinheit ist bei ganztägiger Arbeit die angenehmste Lösung. Es führt gefilterte Luft unter den Helm, erzeugt leichten Überdruck und kühlt das Gesicht. Prüfen Sie Leistung und Akkulaufzeit für eine Schicht.
Bei Bartwuchs funktioniert der dichte Sitz einer Halbmaske nicht mehr. Dann hilft nur Ausrüstung mit Überdruck, also Helm oder Haube mit Gebläse.