Schweißerhandschuhe teilt die Norm EN 12477 in Typ A und Typ B. Typ A bietet höhere Wärme- und mechanische Beständigkeit und eignet sich daher für MMA, MIG/MAG und das Schneiden. Typ B ist dünner und gibt besseres Gefühl, weshalb er beim WIG-Schweißen eingesetzt wird, wo Sie den Zusatzwerkstoff mit den Fingern führen.
Das Material richtet sich nach dem Verfahren. Ziegenleder ist dünn und weich und lässt den Draht spüren, verträgt Spritzer aber schlechter. Rindsspaltleder ist dick und spritzerfest, allerdings auf Kosten der Präzision. Für MIG/MAG bei hohen Strömen nehmen Sie gefütterte Handschuhe.
Prüfen Sie Nähte und Stulpe. Kevlarnaht übersteht den Kontakt mit heißem Metall, Baumwollnaht brennt durch und der Handschuh öffnet sich an der am stärksten beanspruchten Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Stulpe sollte mindestens 15 cm lang sein.
Wählen Sie die Größe mit Bewegungsspielraum, aber ohne Spiel an der Handfläche. Ein zu großer Handschuh verrutscht beim Greifen des Brenners, ein zu kleiner spannt über den Knöcheln und reißt nach wenigen Wochen.