Schweißrauch ist Staub mit Partikeln unter 1 Mikrometer, der bis in die Lungenbläschen gelangt. Bei Edelstahl kommt sechswertiges Chrom hinzu, das als krebserzeugend gilt, die Absaugung am Arbeitsplatz ist also keine Frage des Komforts, sondern eine Pflicht aus der Gefährdungsbeurteilung.
Am wirksamsten ist die Absaugung an der Quelle. Ein Arm in 20 bis 30 cm Abstand vom Lichtbogen erfasst bei 800 bis 1200 Kubikmetern pro Stunde den größten Teil des Rauchs. Jede weiteren 10 cm senken die Wirkung deutlich, denn die Sogwirkung fällt mit dem Quadrat der Entfernung.
Wählen Sie den Filter nach dem Werkstoff. Für Baustahl genügt Klasse M, bei Edelstahl und Chrom-Nickel-Legierungen ist Klasse H oder IFA W3 gefordert. Eine Patrone mit automatischer Druckluftabreinigung hält mehrfach länger als eine von Hand gereinigte.
Stimmen Sie die Anlage auf die Halle ab. Ein mobiler Filter bedient einen oder zwei Arbeitsplätze. Eine feste Anlage mit Kanalventilator lohnt sich ab vier Arbeitsplätzen, erfordert aber die Berechnung der Rohrwiderstände. Ein Tisch mit Untertischabsaugung eignet sich für Kleinteile und zum Schleifen.